Antonín Dvořák | Ludwig van Beethoven

CD37
Antonín Dvořák • Slawische Tänze op. 46
Die ersten 8 „Slawischen Tänze“, op. 46 schrieb Antonín Dvořák 1878
zunächst in einer vierhändigen Klavierfassung nieder und orchestrierte
sie bald darauf. Anders als Brahms übernahm Dvořák keine Originalmelodien,
sondern bediente sich lediglich typisch tschechischer
Tanzmodelle. Beim Opus 46 handelt es sich um ausgesprochen böhmische
Tänze.

Ludwig van Beethoven • 3. Klavierkonzert c-moll op. 37
SOLISTIN Michiko Tsuda, Klavier
Das 3. Klavierkonzert c-moll, op. 37 ist das einzige konzertante
Werk, das Beethoven in einer Mollart komponierte. Das Prinz Louis
Ferdinand von Preussen gewidmete Klavierkonzert wurde am 5. April
1803 in Wien uraufgeführt.


CD38

Antonín Dvořák • 9. Symphonie e-moll op.5 „Aus der neuen Welt“
Die Wertschätzung die Antonín Dvořák auch international zuteil wurde,
zeigt sich am deutlichsten in seiner Berufung zum künstlerischen Direktor
des New Yorker National Conservatory of Music, die 1892 erfolgte.
Im Januar 1893 begann er mit der Komposition seiner 9. Symphonie in
e-moll, op. 95 “Aus der neuen Welt“, die seine letzte werden sollte. Die
Uraufführung fand am 16. Dezember 1893 in der Carnegie Hall, New
York statt. Dvořák wurde als Begründer eines eigenständigen Musikstils
gefeiert. Seine Symphonie löste bei den amerikanischen Komponisten
einen regelrechten Folkloreboom aus.