Franz Schubert | Michael Erni | Jean Wiéner

Franz Schubert • 8. Symphonie h-moll D 789 „Unvollendete“
Das Werk trägt nach aktuellem Stand der Forschung die Nr.7. Das war
nicht immer so, denn zunächst wurde die Symphonie als Nr.8 gezählt.
Schubert arbeitete 1822 an dieser h-moll Symphonie. Warum er die
Arbeit an diesem Werk einstellte ist nicht bekannt. Das Werk geriet
in Vergessenheit und wurde erstmals am 17.Dezember 1865 in der
Wiener Hofburg aufgeführt.

Michael Erni • „Electric Tales“ für E-Gitarre und Orchester (2008)
SOLIST Michael Erni, E-Gitarre
Michael Ernis Gitarrenkonzert Nr. 3 ist ein virtuoses Solokonzert für
elektrische Gitarre und Orchester. Die elektrische Gitarre ist fest in
der Rockmusik verankert. Auf der anderen Seite besitzt sie eine Ausdrucksfähigkeit,
dass es Schade ist, dieses Instrument nur dem Feld
der Rockmusik zu überlassen. Besonders wenn man die klangliche
Modulationsfähigkeit mit Hilfe der Elektronik in Betracht zieht.

Jean Wiéner • Akkordeon-Konzert
SOLIST Christophe Dufaux, Akkordeon
Das im Jahr 1964 uraufgeführte Concerto pour accordéon et orchestre
gibt einen geistvollen Komponisten zu entdecken, der im
Kopfsatz „brandebourgeoisement“ zu spielende Bach-Reminiszenzen
präsentiert, im langsamen Satz zarte Stimmungskunst entwickelt
und im Finale witzig mit frivolen Klängen aus der Unterhaltungsmusik
kokettiert.

Franz Schubert • 3. Symphonie D-Dur D 200
Franz Schubert komponierte diese Symphonie in der Zeit vom 24.
Mai – 19. Juli 1815. Sie entstand für ein Liebhaberorchester unter
der Leitung des Geigers Josef Prohaska. Schubert spielte in diesem
Orchester die Bratsche. Die erste öffentliche Aufführung fand erst
jedoch am 19. Februar 1881 in London statt.