Franz Liszt | Johannes Brahms

Franz Liszt • 1.Klavierkonzert Es-Dur
SOLISTIN Michiko Tsuda, Klavier
Franz Liszt gilt zusammen mit Paganini zu den grossen Virtuosen des
19. Jahrhunderts. War Letzterer der „Teufelgeiger“ so war Liszt Meister
des Klaviers. Er war ein brillanter Interpret und konnte aus dem
Klavier die unmöglichsten Klänge und Klangfarben hervorzaubern
sowie symphonische Wirkungen hervorbringen. Das Klavierkonzert
Es-Dur wurde mehrfach umgearbeitet. Anfang 1830 begann er mit
der Komposition und 25 Jahre später wurde es mit Liszt am Flügel
und Hector Berlioz am Pult in Weimar uraufgeführt.

Johannes Brahms • 1.Symphonie c-moll op. 68
Brahms komponierte seine 1. Symphonie c-moll op. 68 im Jahre
1876 und stellte einen Gegenentwurf zu den Klassikern dar. Formal
und inhaltlich fand der Komponist einen Weg aus der symphonischen
Sackgasse von Beethoven und löste sich vom Zwang des Sonatenprinzips.
Gab es bei Beethoven eine Steigerung hin zum Schlusssatz
und war damit das Finale der Höhepunkt, erklärt Brahms durch eine
gänzlich andere kompositorische Struktur den Kopfsatz zum Zentrum
und das Finale zum Gegenpol, ohne Gefälle. Brahms zeigt zwei
Welten als eigenständige instrumentale Entwürfe, die gegeneinander
bestehen können.